Schuljahr 2017/2018
Eigenständigkeit und neue Perspektiven
Im Schuljahr 2017/18 wurde die Realschule Au eigenständig. Der Umzug in das neue Schulgebäude in der Hochfeldstraße konnte realisiert werden und stellte einen wichtigen Entwicklungsschritt dar. Die bereits etablierten Aktionen wie regelmäßige Schülerversammlungen, „zammgrauft“ und „Lernen lernen“ wurden weitergeführt und gefestigt. Zusätzlich gewann das digitale Arbeiten zunehmend an Bedeutung, insbesondere durch den Einsatz von iPads im Unterricht. In diesem Schuljahr wurde mit Frau Kerstin Liese die erste Schulleitung ernannt.
Mit dem Umzug in unser neues Schulgebäude ist ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung unserer Schule erreicht worden. Von den Entwürfen, die Sie recht auch einsehen können, bis hin zur Realität war es ein langer Prozess.
Wir freuen wir uns, dass es gelungen ist, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen und ein modernes, funktionales Lernumfeld zu schaffen. Gleichzeitig sind wir erstaunt, was sich doch alles schon in 10 Jahren verändert hat.
An unserer Schule wurden in diesem Jahr die ersten pädagogischen Konzepte zum Thema „Lernen lernen“ entwickelt und ausgebaut. Ziel dieser Konzepte ist es, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, ihren Lernprozess eigenverantwortlich zu gestalten und individuelle Lernstrategien zu entwickeln.
Dabei steht nicht nur die Vermittlung von Fachwissen im Vordergrund, sondern insbesondere die Förderung von Kompetenzen wie Selbstorganisation, Reflexionsfähigkeit und nachhaltigem Lernen. Die Lernenden werden schrittweise angeleitet, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen und ihre Fortschritte bewusst wahrzunehmen.
Erst durch diese systematische Förderung des Selbstlernens entsteht die Grundlage für langfristigen Lernerfolg und lebenslanges Lernen. Die Schule versteht sich dabei als unterstützende Lernumgebung, die Orientierung bietet und gleichzeitig Freiräume für eigenständiges Arbeiten schafft.
An unserer Schule wird in den siebten Klassen regelmäßig das Polizeiprojekt „zammgrauft“ durchgeführt, das sich gezielt mit Gewaltprävention und der Förderung von Zivilcourage beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei nicht nur theoretisch mit diesen Themen auseinander, sondern arbeiten vor allem in praktischen Übungen und Rollenspielen, in denen sie lernen, wie wichtig Gemeinschaft, Vertrauen und das Vertreten der eigenen Meinung sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Konflikten, Mobbing und verschiedenen Formen von Gewalt, wobei gemeinsam Strategien entwickelt werden, um in schwierigen Situationen angemessen reagieren zu können. Gleichzeitig werden wichtige soziale Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Empathie und verantwortungsvolles Handeln gestärkt.



















